Besser: "Der Baum der Erkenntnis"
Nach einem schwedischen Vorbild
Als Symbol für Erkenntnis und Lernen ist der sogenannte "Baum der Erkenntnis" Heute allerdings weit mehr als eine alte Geschichte über Adam und Evas bitterer Apfelfrucht. Heute gibt es ganzheitliche Lern- und Erziehungskonzepte, die sich die vielfältige Struktur eines Baumes als Metapher zu Nutze machen. Die Konzepte sind ganzheitlich, ziel- und ressourcenorientiert.
Das Konzept ...
... vom «Der Baum der Erkenntnis», in Schweden entwickelt, basiert auf eine ganzheitliche Sicht auf das Kind und fügt die Lehrpläne für Vorschule und Schule (bis zum 16. Lebensjahr) zusammen:
• Baumkrone: hier stehen die Ziele, die ein junger Mensch in den Einzelfächern erreichen sollte;
• Zweig-Schichten/Stamm: hier wird der Weg zu den Zielen aufgezeigt;
• Wurzeln: hier befinden sich die fünf Säulen, auf denen die kindliche Entwicklung ruht – soziale, emotionale, intellektuelle, motorische und sprachliche Fähigkeiten.
Lebenslanges Lernen
Bäume werden älter als 16 Jahre. In schwedischen Naturreservaten, in sogenannten Urwäldern, kann man durchaus 200 Jahre alte Bäume begegnen. So stimmt also bildlich gesehen das schwedische Modell nicht ganz. Lernen kann nicht in einem menschlichen Alter von 16 Jahren enden. Selbst die Berufsbildung, unsere "Duale Ausbildung", kann nicht die ausgewachsene, bzw. ausgebildete Krone sein. So wie der Baum sich immer wieder neuen Umweltbedingungen anpasst, so lernt auch der Mensch sein ganzes Leben lang, bis ins hohe Alter. Und, die Vernachlässigung der Bildung nach der obligatorischen Ausbildung zieht, wie aktuell in Deutschland, wirtschaftliche Schäden nach sich. Deutschland braucht Fachkräfte.
Meine Seminare zum Thema Lernen: Lernen und Gehirn
Im schedischen Urwald


